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Öffentliche Erklärung zur Situation des Mapuche-Volkes in Chile

Die Internationale Menschenrechtsorganisation 18.10 ist sehr besorgt über die politische und soziale Situation, welcher das Mapuche-Volk ausgesetzt ist.
Seit der Diktatur-Zeit werden schwerwiegende und systematische Menschenrechtsverletzungen verübt, wie die Verletzung des Demonstrationsrechts, willkürliche Verhaftungen, die Verletzung des Rechts, keiner Folter oder körperlichen Gewalt jeglicher Art ausgesetzt zu sein, die Verletzung des Rechts vor ein unparteiisches Gericht gestellt zu werden und die Gewalt gegen Mapuche-Frauen und -Kinder.

Die Mapuche-Gemeinschaft kämpft seit Jahren dafür, dass ihr Recht respektiert wird, auf dem Land ihrer Ahnen verbleiben zu dürfen, welches ihnen unrechtmäßig mit der Komplizenschaft des chilenischen Staates für die Nutzung durch Privatpersonen und multinationale Unternehmen entrissen wurde.

Den chilenischen Behörden, insbesondere den Gerichten, ist das IAO-Übereinkommen 169 (Wikipedia: „In 44 Artikeln garantiert das „Übereinkommen über indigene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern“ grundlegende Rechte der indigenen Völker.“), das 2008 ratifiziert wurde und 2009 in Kraft getreten ist, also seit 11 Jahren in Chile Gültigkeit hat, völlig unbekannt. Gerichte, Richter und das öffentliche Ministerium wenden diese Bestimmungen nicht an und dasselbe gilt für die Exekutive und die Legislative.

Somit ist es der Staat, der nicht auf die Rechte reagiert, die den indigenen Völkern und insbesondere den geistlichen Autoritäten garantiert werden müssten.

Als Organisation für die Verteidigung von Menschenrechten, glauben wir, dass die internationale Gemeinschaft sich dringend gegen diese Ungerechtigkeiten aussprechen und die Regierung von Sebastián Piñera zur Rede stellen muss.

Der chilenische Staat hat die Rechte der indigenen Bevölkerung und die internationalen Übereinkommen zu respektieren.